I want to Breker free

12.06. – 08.08.2026 | Kunstraum Elsa, Bielefeld

I want to Breker free

Die Ausstellung I want to Breker free untersucht die nationalsozialistische Bildsprache zwischen Anziehung und Ideologie. Ausgangspunkt ist unter anderem das Werk Arno Brekers, dessen monumentale Körperbilder bis heute zwischen ästhetischer Faszination, politischer Instrumentalisierung und kunsthistorischer Distanz oszillieren.
In Anlehnung an den Song „I Want to Break Free“ von Queen artikuliert sich im Titel ein Wunsch, sich von festgeschriebenen Blickregimen zu lösen: von den Erzählungen der Propaganda ebenso wie von den Gewissheiten einer scheinbar objektiven Betrachtung. Begehren, Schönheit und Erotik zeigen sich als politische Werkzeuge der nationalsozialistischen Bildproduktion. Die Ausstellung fragt insbesondere, welche Rolle (homo)erotische Bildcodes in der Inszenierung nationalsozialistischer Männlichkeit spielten und wie gesellschaftliche Normen sowie kunsthistorische Wertungen unseren Umgang mit diesen Bildern bestimmen.

Sind die Bildproduktionen aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie Brekers Skulpturen und Leni Riefenstahls Aufnahmen, Kunstwerke, historische Dokumente oder propagandistische Artefakte? Was bedeutet es, dass ihre ästhetische Wirkung irritierend gegenwärtig bleibt? Und wer bestimmt den Blick?

Zur Ausstellung erschein eine Publikation mit Texten von Christina Benninghaus, Maria Lutter und Roland Nachtigäller

Eröffnung: 12.06.2026 - 18 Uhr
Künstlergespräch: 28.06.2026 - 16 Uhr
mit David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August Böckstiegel
Finissage: 08.08.2026 14-16 Uhr

Kunstraum Elsa
Elsa-Brändström-Straße 13
33602 Bielefeld

https://elsa-art.de/

Flowers blooming from our crotches

Inka ter Haar, Maria Mayland, Dominik Geis
15.08.—20.09.2026, Ausstellungsraum Klingental, Basel (CH)

Flowers blooming from our crotches versammelt drei künstlerische Positionen, die sich thematisch und formal immer wieder berühren. Ausgehend von (auto-)biografischen Bezügen suchen wir in Filmen, Videos, Malerei und Grafik Antworten auf das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem antifeministischen und queerfeindlichen Backlash der Gegenwart.
Die Untersuchung und Dekonstruktion von Männlichkeit als Symptom und Problem steht persönlichen Ikonologien gegenüber, die sich auf Sub- und Populärkultur, gesellschaftliche Prägungen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität beziehen. Dabei teilen die Künstler*innen inhaltliche Bezüge in der Auseinandersetzung mit (christlicher) Religion - entweder aus der Untersuchung mit der eigenen Biographie, oder der Kunst- und Kulturgeschichte heraus.

16.08.—20.09.2026

Vernissage: 15.08.2026, 18:00

19:30 Performance — Dominik Geis, rhythm

  • 30.08.2026 15:00-16:00 Führung und Gespräch mit Inka ter Haar
  • 13.09.2026, 17:30 Podiumsgespräch — Misogynie und Männlichkeit

    mit Dominique Grisard, Len Schaller,
 Inka ter Haar, Dominik Geis, Maria Mayland in Kooperation mit Art of Intervention
  • 20.09.2026, 13:00-18:00 Finissage; 16:00 Screening
 Inka ter Haar, Father Figures, two parts (34 min, 2025)
, Maria Mayland, Michael Ironside and I (15min, 2021)


Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstrasse 23, 4058 Basel
Mi–Fr: 15:00–18:00
Sa–So: 13:00–18:00

https://ausstellungsraum.ch/

Screening @ Köbogen II

18.05. – 10.06.2026 | 20 – 23 Uhr

Screening: Man Made Men

On the 70-meter-long LED wall of TAKE A BOW at Kö-Bogen II, I present my new video work Man Made Men. In this found-footage video collage, I explore the construction of masculine media imagery and examine how notions of masculinity are formed through the interplay of body, power, and digital representation.
Displayed across the large-scale LED wall, the work unfolds in choreographed waves of imagery across the 70 meters, entering into a direct dialogue with the surrounding public space.
From May 18 to June 10, 2026, the work will be shown daily from 8–11 pm on the LED wall.

Screening:
18.05. – 10.06.2026 | 20 – 23 Uhr

Schadowstraße 42-52,
40212 Düsseldorf

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