I want to Breeker free - Ausstellung, 2026
I want to Breker free
Die Ausstellung I want to Breker free untersucht die nationalsozialistische Bildsprache zwischen Anziehung und Ideologie. Ausgangspunkt ist unter anderem das Werk Arno Brekers, dessen monumentale Körperbilder bis heute zwischen ästhetischer Faszination, politischer Instrumentalisierung und kunsthistorischer Distanz oszillieren.
In Anlehnung an den Song „I Want to Break Free“ von Queen artikuliert sich im Titel ein Wunsch, sich von festgeschriebenen Blickregimen zu lösen: von den Erzählungen der Propaganda ebenso wie von den Gewissheiten einer scheinbar objektiven Betrachtung. Begehren, Schönheit und Erotik zeigen sich als politische Werkzeuge der nationalsozialistischen Bildproduktion. Die Ausstellung fragt insbesondere, welche Rolle (homo)erotische Bildcodes in der Inszenierung nationalsozialistischer Männlichkeit spielten und wie gesellschaftliche Normen sowie kunsthistorische Wertungen unseren Umgang mit diesen Bildern bestimmen.
Sind die Bildproduktionen aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie Brekers Skulpturen und Leni Riefenstahls Aufnahmen, Kunstwerke, historische Dokumente oder propagandistische Artefakte? Was bedeutet es, dass ihre ästhetische Wirkung irritierend gegenwärtig bleibt? Und wer bestimmt den Blick?
Zur Ausstellung erschein eine Publikation mit Texten von Christina Benninghaus, Maria Lutter und Roland Nachtigäller
digitale Publikation
Künstlergespräch vom 28.06.2026 zwischen mir und David Riedel:
Künstlergespräch mit David Riedel
I want to Breeker free - Ausstellung, 2026
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